Die Funktionsweise des Fonds

ProSolidar wird genutzt von sozial- und ökologiepolitisch bewussten Menschen, die mit ihrem Vermögen ethisch verantwortungsvoll umgehen möchten. Sie legen in Form von Einlagen frei wählbar Geldsummen ab 500 Euro (Spareinlagen ab 20 Euro monatlich) ein und bestimmen nach eigenem Wunsch zu jeder Einlage die Zuordnung zu einem der fünf mög­lichen Themen-Fonds von ProSolidar. Mit befristeten oder unbefristeten Laufzeiten.

Um die Einlagen zu sichern, werden Beträge in gleicher Höhe bei Banken hinterlegt, die dem Sicherungsfonds der maximal möglichen Sicherungsstufe angehören (siehe auch S. 39). Dabei arbeitet ProSolidar ausschließlich mit Banken zusammen, die selbst einem ökologisch-ethischen Konzept fol­gen. So etwa mit der GLS- und der EthikBank.

ProSolidar fördert sozial- und ökologiepolitische Projekte in einem zweistufigen Verfahren:

>         In der ersten Stufe werden an ethisch-ökologisch arbeitende Institutionen, Organistionen etc. (vergünstigte) Darlehen vergeben. Diese Darlehen müssen selbstverständlich vollständig im Einklang mit der Zielsetzung von ProSolidar stehen.

>         In der zweiten Stufe werden aus den Darlehen an ProSolidar zurückfließende Erträge nach Abzug der unumgehbaren Ertragssteuern in voller Höhe für sozial- und ökologiepolitische Projekte eingesetzt. Diese Verwendung liegt ausschließlich in der Verantwortung von ProSolidar und erfolgt gemäß der Zuordnung der Einlagen zu den Themen-Fonds.

Mit diesem zweistufigen Funktionsmodell wird so weit wie möglich ge­währleistet, dass die Einlage-Gelder dem üblichen Kapitalkreislauf entzogen werden und gesellschaftspolitisch verändernde Wirkung zur Erhaltung der allgemeinen sozialen und ökologischen Lebensgrundlagen entfalten. So folgt ProSolidar dem Prinzip „Leben statt Profit“.

 

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