Verhältnis zum Ökumenischen Prozess

ProSolidar ist kein kirchlicher oder christlicher Fonds. ProSolidar steht konfessionell, politisch und weltanschaulich ungebunden allen Interessierten gleichermaßen offen.

Kirchlichen bzw. christlichen Kreisen macht ProSolidar aber – auch vor dem Hintergrund der in den Kirchen gegebenen Kapitalismuskritik[1] – in sofern ein besonderes Angebot, als die Weltverbände der Ökumene in einem seit mehreren Jahren laufenden „verbindlichen Prozess des Erkennens, Lernens und Bekennens (processus confessionis)“ ihre Mitglieder im „Ökumenischen Prozess: Wirtschaft(en) im Dienst des Lebens“ auffordern, sich von gewinn- und renditeorientierten Geldanlagen zurückzuziehen und ethisch zu investieren (vgl. dazu bspw. „Kurz und knapp – Kirchen im ökumenischen Prozess für gerechte Globalisierung – Wirtschaft(en) im Dienst des Lebens / Impulse zum Mitmachen“, Ulrich Duchrow und Martin Glück, Heidelberg 2004, Kairos Europa e.V., Eigenverlag).

ProSolidar mit seinem Prinzip „Leben statt Profit“ ist ein konsequent ethisch-ökologischer Fonds, der ausschließlich ökologie- und sozialpolitische Projekte fördert. Geldanlage bei ProSolidar wird den im Rahmen dieser christlichen Diskussionen formulierten Prinzipien durch und durch gerecht.



[1]    So setzte sich etwa Papst Franziskus im Dezember 2013 umfangreich mit dem vorherrschenden Wirtschaftssystem auseinander und kam zum Schluss: „Kapitalismus tötet!“

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