Zu den Banken

ProSolidar achtet selbstverständlich darauf, dass auch bei der Wahl der Bankverbindungen die Anforderungen im Hinblick auf ethisch-moralische Prinzipien möglichst weitgehend gewährleistet werden. Leider gibt es in Deutschland seit dem von der traditionellen Bankwirtschaft gezielt herbeigeführten Niedergang der ÖkoBank Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts keine unabhängige Alternativbank mehr. Für eine Zusammenarbeit bleiben deshalb nur die anthroposophisch ausgerichtete GLS-Bank und die aus der traditionellen Bankwirtschaft kommende Ethikbank. Andere Banken wie die Bank für Sozialwirtschaft oder kirchliche Banken genügen den strengen ethisch-ökologischen Kriterien von ProSolidar von vorneherein nicht.

Die GLS-Bank ist als Genossenschaft organisiert und einem ethisch-ökolo­gischen Umgang mit Geld verpflichtet. Ihr Motto lautet: „Anders mit Geld umgehen“. Die anthroposophische Ausrichtung der GLS-Bank wird von ProSolidar kritisch gesehen und aufmerksam beobachtet. ProSolidar selbst ist weltanschaulich unabhängig.
Die Ethikbank folgt als Tochter der Raiffeisen- & Volksbanken bei ihrem Umgang mit Geld einem umfangreichen Kriterienkatalog, der Gentechnik ebenso ausschließt wie Kinderarbeit, Rüstung und Atomenergie.

Eine sehr bedeutsame Frage bei der Wahl der Bankverbindung ist weiterhin für ProSolidar, ob eine Sicherung der bei der Bank hinterlegten Gelder gegeben ist. Sowohl die GLS-Bank als auch die EthikBank sind dem Sicherungsfonds der Raiffeisen- und Volksbanken angeschlossen. Damit ist gewährleistet, dass die bei den Banken hinterlegten Gelder der EinlegerInnen zu 100 Prozent gesichert sind (was bei anderen Banken nicht unbedingt der Fall ist).

 

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